Sonntag, 2. Juni 2013

Sehen, was ist

Lieben bedeutet,
sehen was ist
Angst bedeutet,
erschaffen was nicht ist -
sei es im Geist ein Gespenst zu kreieren
oder es in Taten lebendig werden zu lassen.

Es kostet mehr Mut zu lieben
als Angst zu ertragen,
denn die Liebe kann ein Kontrast sein,
zu dem was wir in Momenten tiefer Harmonie mit uns und anderen als als wirklich erleben
und dem was wir mit unseren Ängsten erschaffen.
Es mag ungewohnt sein
einfach loszulassen
von all diesen Nebelschwaden des Geistes,
die sich als Realität aufplustern

Doch ein Blick in das Grün
ein Fühlen von Tiefe und Gegenwart
ein Hauch von Sommerwind auf meiner Haut
und ein wahres Wort eines geliebten Menschen
befreien mich

Ich möchte frei bleiben
von allen Illusionen,
von den immer gleichen Erschaffungen meines Geistes,
von jenen Gespenstern und Albträumen,
die mir die Sicht versperren
vor dem was wirklich ist

Ich möchte nicht alles loslassen
ich möchte nur sein
und nicht schlafend wandeln
sei es in schönen Träumereien
oder Albträumen

Sich dem Reich der Schönheit zu öffnen ist die natürlichste Möglichkeit,
die in uns liegt
Sie ist natürlicher als das Reich des Grauens,
das wir uns zum Teil sogar gemeinsam durch unsere unwahren Gedanken,
hässlichen Wertungen über uns und die Welt,
und vor allem
fehlenden Idealen
erst erschaffen.

Wenn wir endlich aufwachen
uns die Augen reiben
und erkennen
welch unbegrenzte Möglichkeiten in uns und dem jetzigen Augenblick liegen
und welch wunderbaren Geschenke schon da sind
die wir nur sehen müssen
nur empfangen müssen
empfangen dürfen
können wir endlich wir sein
im Reich der Vielfalt dieser Welt

Wir öffnen Türen ins Reich der Schönheit
und erleben die Geschenke
werden selbst Geschenke
uendlicher Weite
unendliche Freiheit
unendliche Liebe
und endlich ist Frieden


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